Seit meiner Kindheit habe ich immer mal wieder Symptome gehabt, die ich sehr merkwürdig gefunden habe, aber oft für mich behalten habe. Mit den Jahren sind immer mehr Symptome dazugekommen oder die Intensität hat sich verändert/verstärkt. Ich habe Fibromyalgie, Erschöpfungssyndrom, Achalasie, eine Stoffwechselstörung (Entgiftungsstörung, die Nährstoffmängel verursacht) und Überempfindlichkeiten mit Mastzellbeteiligung. Ich möchte hier einige Symptome vorstellen, mit denen ich inzwischen meist täglich zu kämpfen habe.

– Muskelschmerzen, schmerzhafte Verspannungen (besonders im Rücken), brennende Schmerzen, Gelenkschmerzen fast überall im Körper.

– Hirnnebel (Konzentrationsstörungen, Denkstörungen, Wortfindungsstörungen, Vergesslichkeit).

– Muskelschwäche, mit extremer Erschöpfung zu bestimmten Zeiten.

– Belastungsintoleranz (Verschlimmerung vieler Symptome nach Belastung oft für mehrere Stunden oder Tage. Manchmal reichen schon kleine Belastungen).

– leichte Muskelzuckungen und zittern nach Belastung.

– Geräuschempfindlichkeit und Ohrgeräusche.

– Geruchsempfindlichkeit (Gerüche und Schadstoffe in der Luft können bei mir Schwindel, Übelkeit, Kribbeln, Herzrhythmusstörungen, Schwäche und viele Schmerzen verursachen).

– mein Herz spielt manchmal verrückt (Herzrasen und Herzholperer manchmal bei bestimmten Belastungen), manchmal habe ich Kreislaufbeschwerden.

– Atembeschwerden bei Belastung

– Krankheitsgefühl oft nach Belastung (habe manchmal das Gefühl, ich bekomme eine Erkältung/Grippe mit Gliederschmerzen).

– Durchschlafstörungen/schlaflose Nächte (nachts brennt mir mein Körper oft oder manchmal spielt das Herz dabei verrückt).

– Am Tag eiskalte Hände und Füße.

– Überempfindlichkeiten auf Lebensmittel (nach dem Verzehr Verstärkung vieler Symptome manchmal für mehrere Stunden), leider lässt sich oft nicht feststellen, auf was ich reagiere, da sich die Intensität auch bei gleichen Mahlzeiten von Tag zu Tag ändert.

– rote Ausschläge auf der Haut bei Hitze oder Aufregung.

– ich bin schnell überreizt und kann mich manchmal in meinen Emotionen nicht gut kontrollieren

– dünne Haare, Haarausfall

– leichte Skoliose (gekrümmte Wirbelsäule)

– oft blasse Haut und rote Augenränder

– nicht mehr so oft, aber manchmal leide ich unter Verdauungsstörungen

– Achalasie verursacht bei mir beim Essen oft Speiseröhrenkrämpfe, aber seit meiner OP ist es aushaltbar geworden und ich muss mich nur sehr selten übergeben. Ab und zu krampft sie sehr unangenehm unabhängig vom Essen. Diese Schmerzen ziehen sich dann meist bis in den Kiefer hoch.

Ganz oft wirke ich so, als würde es mir gut gehen. Manchmal geht es mir auch recht gut. Aber eigentlich kostet mich alles, was ich tue sehr viel Kraft, auch wenn ich es manchmal nicht bemerke. Nach der Belastung geht es mir meist sehr schlecht und kann dann nur noch sehr wenig machen. Die Nächte sind für mich oft sehr anstrengend, da mein Körper, gerade wenn ich wieder am Tag über meine Grenzen gehen musste, verrücktspielt. Morgens fühl ich mich oft besonders gerädert und bin sehr erschöpft. Meist zum Nachmittag geht es mir besser und ich kann etwas mehr tun. Aber jeder Tag ist unterschiedlich. Es gibt auch selten Tage, an denen ich mich ganz gut fühle und bin leistungsfähiger. An diesen Tagen gehe ich oft über meine Grenze und muss die nächsten Tage mit einer Verschlimmerung rechnen.

Umgang mit mir

Ich mag gerne Gesellschaft mit Menschen, die ich gern habe. Da ich nicht so belastbar bin (was man mir leider nicht oft ansieht), wäre ich dankbar, wenn man nicht so viel von mir verlangt und man mir einige Tätigkeiten abnimmt. In meiner Gegenwart wäre es schön, wenn auf Gerüche jeglicher Art verzichtet wird (Parfüm, Rauch…). Da ich auch sehr geräuschempfindlich bin, sind mir zu laute Unterhaltungen sehr unangenehm. Nach einem Treffen muss ich mich oft länger erholen, da es mich sehr anstrengt.

„Vielen Dank Vater, dass du mir mein Leben geschenkt hast und dass ich lernen kann, jeden guten Moment zu genießen! Bitte schenke mir in Zukunft immer mehr gute Momente, sodass ich mehr Kraft für vieles bekomme und ich mein Leben besser führen kann! Amen.“